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Zuverlässiges Unterdach mit Stamisol

Zuverlässiges Unterdach mit Stamisol

Das Rifugio Carrel auf 3835 Metern über Meer wird neu gebaut. Eine robuste Stamisol-Unterdachmembran schützt die Hütte vor Extremwetter.

Technik

Fotos: Serge Ferrari Group

Das Rifugio Jean-Antoine Carrel ist eine unbewirtete Schutzhütte für Bergsteiger, die von der italienischen Seite zum Matterhorn aufsteigen wollen. Sie dient 50 Bergsteigenden als Biwak und Basis für den Aufstieg über den Liongrat. Die Hütte ist ganzjährig zugänglich und geht auf eine Gründung von 1969 zu-rück. Aufgrund von Studien der Uni Wien und geologischen Gutachten wurde der Beschluss gefasst, die Hütte gegenüber ihrer derzeitigen Position tiefer zu verlegen. Gründe hierfür sind die Instabilität des bestehenden Felsens und die vermehrte Gefahr von Steinschlägen. Die neue Lokalisierung findet einige Meter weiter unterhalb statt.

Nachhaltiges Konzept

Die Konstruktion des neuen Rifugio Jean-Antoine Carrel besteht vollständig aus Holz. Das Gebäude ruht auf acht Meter tief verankerten Stahlstützen, die so konstruiert sind, dass sie auch sehr starken Windbelastungen standhalten. Sie sind als rückbaubare «Palafitte» ausgeführt und können am Ende der Lebensdauer der Hütte einfach entfernt werden. Damit wurde dem Prinzip der Kreislauffähigkeit der Baustoffe und dem respektvollen Umgang mit der sensiblen Hochgebirgsumgebung besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Über den Fundamenten erstreckt sich eine Gebäudekonstruktion über drei Stockwerke: ein Untergeschoss für Technik und Lagerräume, ein Zwischen-geschoss mit Sanitäranlagen sowie Haupteingang und ein Obergeschoss für den Wohnbereich mit 25 Schlafplätzen. Zusätzlich wird oberhalb noch eine Plattform für Hubschrauberrettungen errichtet.

Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern wurde die Swiss Made-Unterdachmembran Stamisol Extreme Pack 500 ausgewählt, um das Gebäude zuverlässig vor Wind, Schnee und Schlagregen zu schützen.

Metallhaut mit Hochleistungs-Schutz

Von der Gestaltung her ist das Rifugio Jean-Antoine Carrel von schrägen Linien und Formen mit hoher Seitenneigung charakterisiert, die vollständig mit Blech verkleidet werden, wobei die Metallhaut fliessend über Dach und Wände hinweggeführt wird. Unter dieser Verkleidung schützt die Hochleistungs-Unterdachmembran Stamisol Extreme Pack 500 auf einer Fläche von insgesamt rund 200 Quadratmetern zuverlässig vor Wind, Schnee und Regen.

Das Gebäude ist nicht beheizt, bleibt jedoch dank der guten Wärmedämmung (zwischen 16 und 20 Zentimeter) und der Wärmeabgabe der anwesenden Bergsteiger angenehm temperiert. Zusätzlich trägt die grosse Panoramaverglasung an den Stirnseiten des Rifugios durch den solaren Energieeintrag zur Erwärmung des Innenraums bei. So entsteht auch in grosser Höhe ein überraschend behagliches Raumklima – allein durch Isolation, menschliche Körperwärme und Sonnenenergie.

Extreme Anforderungen

In diesem hochalpinen Umfeld schreibt der Berg seine eigenen Gesetze und bringt vielfache Herausforderungen für den Wetterschutz mit sich: Hier schnei-det einem der Wind ins Gesicht, und wo gerade noch die Sonne herunter-brennt, kann sich das Wetter innerhalb eines Augenblicks umkehren: morgens klar, nachmittags Schnee und plötzliche Windböen. Dazu eine sehr starke UV-Be-lastung, extreme Temperaturen mit sehr hohen Schwankungsbreiten sowie wind-bedingter Schlagregen und Schneeböen. Bedingungen, die Baumaterialien alles abverlangen.

Speziell für den alpinen Bereich

Wüsste man nicht, dass sich Stamisol Extreme Pack 500 bereits vielfach in Projekten weit über 2 500 Metern über Meer
TECHNIK & ENERGIEZUKUNFT mit einer extremen Langlebigkeit bewährt hat, wären hier Bedingungen zu reproduzieren, die man im Labor kaum simulieren kann. Hier war positiv, dass diese Hochleistungs-Unterdachmembran bereits in der harten Realität bei unzähligen Projekten den Nachweis er-bracht und auch durch mehrere Dachöffnungen nach zehn Jahren unabhängig geprüft wurde.
Speziell entwickelt für den Einsatz in Bergregionen setzt Stamisol Extreme Pack 500 nach wie vor den Massstab für Projekte von Dachdeckern und Holzbauern, die im hochalpinen Umfeld arbeiten. Hierfür ist diese Unterdachbahn auch mit dem Gütesiegel für Unterdächer mit ausserordentlicher Beanspruchung – verliehen von Gebäudehülle Schweiz – ausgezeichnet. Diese Hochleistungs-Unterdachbahn aus Polyestergewebe mit PVC-Beschichtung überzeugt durch aussergewöhnliche Reissfestigkeit, hohe UV- und Temperaturbeständigkeit sowie dauerhafte Wind- und Wasserdichtigkeit. Selbst unter extremen Wetterbedingungen – von starkem Schneelastdruck bis zu heftigen Sturmböen – bleibt Stamisol Extreme Pack 500 formstabil und zuverlässig.

Sichere Verarbeitung auch bei niedrigen Temperaturen

Das geringe Gewicht und die hohe Flexibilität erleichtern die Verarbeitung auch in anspruchsvollem Gelände. Dazu kommt, dass diese Swiss-Made-Unter-dachmembran flexibel verarbeitet werden kann: neben Verklebung kann diese auch bei niedrigen Aussentemperaturen verschweisst werden und bietet so eine sichere Verarbeitung bei schwierigen klimatischen Bedingungen. Die Isolierung für Dach und Fassade variiert je nach Bereich zwischen 16 und 20 Zentimeter. Hier sorgt die hohe Diffusionsoffenheit von Stamisol Extreme Pack 500 dafür, dass Restfeuchte über die Membran nach aussen entweichen kann und so für ein möglichst angenehmes Klima in den Räumen des Wohnbereichs gesorgt wird.

Gerade in dieser grossen Höhe ist für die Bergsteiger ein zuverlässiger Wetterschutz lebenswichtig und von grosser Bedeutung. Hier gibt es keinen Raum für Kompromisse. Die Swiss-Made-Unterdachmembran Stamisol Extreme Pack 500 trägt hier entscheidend dazu bei, durch ihre besondere Widerstandsfähigkeit den extremen Herausforderungen in diesem hochalpinen Bereich gerecht zu werden und den Bergsteigern ein Höchstmass an Sicherheit zu bieten.

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