Gebäudehülle Schweiz

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Branchenauftakt im Zeichenvon Politik und Partnerschaft

Branchenauftakt im Zeichenvon Politik und Partnerschaft

Mit der Partnertagung in Pfäffikon SZ ist der Netzwerk-Auftakt ins neue Jahr gelungen. Der Anlass stiess auch in diesem Jahr auf positive Resonanz.

Verband

Text und Fotos: Jessica Nigg

Am 7. Januar trafen sich die Partner von Gebäudehülle Schweiz im Tagungshotel Seedamm Plaza in Pfäffikon zur ersten Standortbestimmung des Jahres. Nach der Eröffnung durch Geschäftsführer André Schreyer nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich an den Informationsständen über aktuelle Kommissionsarbeiten zu informieren.
Verbandspräsident Arthur Müggler zog in seinen Begrüssungsworten unter anderem eine positive Bilanz zur politischen Lage: Mit der Bestätigung des Gebäudeprogramms durch den Ständerat in der Wintersession 2025 sei ein wichtiges Signal für die Planungssicherheit der Branche gesetzt worden. Müggler betonte, dass dieser politische Rückhalt die Umsetzung der Energiestrategie 2050 massgeblich stütze. Müggler ermutigte die Partner zudem, Innovationen wie künstliche Intelligenz als Chance für das Handwerk zu begreifen. Lesen Sie mehr dazu auch in seinem Editorial.

Hannes Stäuble von Fehr Braunwalder (links) und Marco Pappi von Swisspearl nutzten die Gelegenheit zum Netzwerken.

Regulatorik und Nachwuchsförderung
Die operative Ebene wurde durch Geschäftsführer André Schreyer beleuchtet. Er referierte dabei unter anderem über die Energiestrategie und deren Ziel: den klimaneutralen Gebäudepark. Dabei beleuchtete Schreyer Arbeitsschwerpunkte des Verbandes wie die Kampagne «Fördern statt Verpuffen» und die Auswirkungen der MuKEn 2025 und wies auf die Studie bezüglich Dämmen gegen die Stromlücke hin. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Nachwuchsförderung und der Image-Kampagne «Grosse Berufe der Energiewende». Neben einem Einblick in die Tätigkeiten der Kommissionen gab Schreyer zudem einen Ausblick auf das Projekt «Neubau Uzwil 2030». Das neue Bildungszentrum soll zum Schuljahr 2029/30 seinen Betrieb aufnehmen.

Impulse aus der Praxis
Den thematischen Abschluss bildete das Referat des Unternehmers Saliya Kahawatte. Er berichtete eindrücklich von seinem beruflichen Werdegang, den er trotz einer schweren Sehbehinderung erfolgreich in der Hotellerie und im Unternehmertum gestaltete. Sein Beitrag unterstrich die Bedeutung von Resilienz und Anpassungsfähigkeit angesichts sich wandelnder Marktbedingungen. Kahawatte gab den Anwesenden wertvolle Leitsätze mit auf den Weg: «Erfolg ist ein Ausdauersport, Misserfolge sind immer nur Zwischenergebnisse auf dem Weg nach ganz oben.»
Dass das Auftreten eines Problems, impliziere, dass es auch eine Lösung geben müsse, inspirierte die Anwesenden ebenso wie die Feststellung, dass Schmerz im Leben unvermeidbar, Leiden aber immer eine persönliche Entscheidung sei. Die Erfolgserkenntnisse von Saliya Kahawatte sind einerseits, dass wer viel glücklich sein will, sich oft verändern muss und: «Die einzige Behinderung, die man im Leben haben kann, ist ein negatives Selbstbild.»

Netzwerk als strategischer Faktor
Die Tagung verdeutlichte die Relevanz der engen Verzahnung zwischen dem Verband und seinen knapp 130 Bildungs-, Markt- und Kooperationspartnern. Der Konsens der Veranstaltung war deutlich: Die ambitionierten Netto-Null-Ziele lassen sich nur durch ein stabiles Vertrauensverhältnis und eine Strategie realisieren, in der ökologische Ziele und ökonomische Logik einander verstärken. Die Partnertagung 2026 in Pfäffikon endete mit einem gemeinsamen Mittagessen im Saal Aquarius.

Arthur Müggler, Präsident des Zentralvorstands von Gebäudehülle Schweiz, begrüsste in Pfäffikon die angereisten Vertreter der knapp 130 Partner.
André Schreyer, Geschäftsführer von Gebäudehülle Schweiz, hiess die zahlreich erschienenen Gäste willkommen.
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