Frische Akzente für unser Sprachrohr: Jessica Nigg im Interview
Jessica Nigg ist die neue Leiterin Fachzeitschrift bei Gebäudehülle Schweiz. Erfahren Sie mehr über die Nachfolgerin von Isabel Morollón.
Verband
Text: Chantal Huser | Fotos: Gebäudehülle Schweiz
Auf Anhieb überzeugte Jessica Nigg im Bewerbungslauf Mitte 2025 mit ihren journalistischen Kompetenzen. Als langjährige Redakteurin im Print- und Radio-Bereich bringt sie das nötige Werkzeug für das Leiten und Weiterentwickeln der Fachzeitschrift GEBÄUDEHÜLLE mit. Während der ersten Monate führte Isabel Morollón sie in die Welt der Fachzeitschrift ein. Zwischenzeitlich verantwortet Jessica mit der vorliegenden Nummer bereits die dritte Ausgabe in Eigenregie. Erfahren Sie in den nächsten Zeilen, was sie bei Gebäudehülle Schweiz bewegen möchte, was ihr an der Fachzeitschrift am besten gefällt und was sie mittelfristig bewirken möchte.

»Was bringen Sie für diese neue Aufgabe an Know-how und Ideen mit?
Ich bringe vor allem einen gut gefüllten journalistischen Werkzeugkoffer mit, den ich über viele Jahre in Redaktionen von Print bis TV gepackt habe. Mir ist es wichtig, dass wir bei der GEBÄUDEHÜLLE nicht nur Fakten aneinanderreihen, sondern echte Geschichten erzählen. Wir stehen mit der Energiewende vor einer riesigen Aufgabe, die man nur gemeinsam bewältigen kann. Ich sehe das Magazin hier als Brücke: Es soll informieren, klar, aber es darf auch begeistern und zeigen, was alles möglich ist. Mein Ziel ist es, die starken Inhalte meiner Vorgängerin mit neuen, digitalen Formaten und einer frischen Optik zu ergänzen, damit der Aufbruch in die Zukunft für unsere Leserinnen und Leser richtig greifbar wird.
»Sie haben bereits Ihre dritte Nummer von GEBÄUDEHÜLLE veröffentlicht. Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit bis jetzt am besten?
Besonders schätze ich die Kombination aus strategischer Planung und dem handwerklichen Entstehungsprozess jeder Ausgabe. Es ist eine erfüllende Aufgabe, aus einer ersten Themenliste ein stimmiges Gesamtkonzept zu entwickeln, bei dem am Ende jedes Detail – vom Fachartikel bis zum Layout – sitzen muss. Die Koordination der verschiedenen Experten und die redaktionelle Aufbereitung komplexer Themen erfordern Präzision, bereiten mir aber gerade wegen dieser Struktur grossen Spass. Gleichzeitig beeindruckt mich die Innovationskraft der Branche. Wir bewegen uns technologisch in einem Umfeld, das eine Schlüsselrolle bei der Energiewende einnimmt. Es ist ein Privileg, diese Dynamik journalistisch zu begleiten und Inhalte so zu kuratieren, dass sie für unsere Leser nicht nur informativ sind, sondern einen echten unternehmerischen Mehrwert bieten. Wenn eine Ausgabe termingerecht und in hoher Qualität vorliegt und man merkt, dass die Themen den Nerv der Branche treffen, ist das ein sehr befriedigendes Gefühl.
»Was möchten Sie mittelfristig bewirken und bewegen?
Mein Ziel ist es, dass unsere Zeitschrift nicht nur gelesen, sondern als relevanter Impulsgeber wahrgenommen wird, der den Diskurs zur Energiewende aktiv mitgestaltet. Ich möchte die Mitglieder dazu ermutigen, ihre Expertise einzubringen und die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten. Indem wir Best-Practice-Beispiele teilen, neue Technologien vorstellen und den Dialog fördern, können wir die Effizienz in der Umsetzung steigern. Der Branchenverband ist stark, wenn seine Mitglieder gut informiert und vernetzt sind. Ich möchte dazu beitragen, diesen Zusammenhalt zu stärken und den Aufbruch in eine klimaneutrale Gebäudelandschaft mit hochwertigen und informativen Inhalten zu begleiten. Wir haben die Chance, etwas wirklich Grosses zu bewegen, und ich freue mich darauf, meinen Teil dazu beizutragen.
Gebäudehülle Schweiz wünscht Jessica bei ihrer Arbeit viel Freude, Erfüllung und sorgt gleichzeitig für den passenden Aktionsradius. Mit dieser Kombination wird die hochwertige und geschätzte Fachzeitschrift auch künftig kompetent für Sie weiterentwickelt.

«Wir stehen vor epochalen Herausforderungen wie der Energiewende. Um diese zu meistern, müssen wir gemeinsam anpacken. Ich möchte die Plattform bieten, damit der Aufbruch in eine nachhaltigere Zukunft spürbar wird.»
Jessica Nigg, Leiterin Fachzeitschrift GEBÄUDEHÜLLE
